![]() |
|
Das Sportwandern umfasst auch "alpines Wandern!"
|
Über 3.000
Bereits aus Tradition wollten wir Väter aus der Gruppe „Familienwandern“ auch 2011 wieder ein Wochenende in den Alpen verbringen. Aber dieses Mal sollte es höher hinaus gehen als sonst. So fiel die Wahl auf einen uns unbekannten Gipfel in der Schweiz, der an die beiden Kantone Bern und Wallis grenzt, das Hockenhorn. Dieses kann trotz seiner beachtlichen Höhe von 3.293m bis auf die letzten Meter recht gut erwandert werden. Wie bereits in den Vorjahren starteten wir Freitags Mittags und fuhren mit dem PKW in die Schweiz bis nach Kandersteg. Dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer in dem recht einfachen aber gemütlichen Hotel und nutzten die Zeit uns noch ein wenig in Kandersteg umzusehen bevor wir den Tag mit der Vorbesprechung bei einem Bier recht bald ausklingen ließen. Denn es hieß am nächsten Morgen früh aufstehen. |
||
| Nach einem guten Frühstück und einer kurzen Busfahrt machten wir uns Punkt 8 Uhr auf den Weg. Dieser führte uns zuerst durch das wildromantische aber noch recht kalte Gasterntal bis nach Selden wobei wir da bereits die ersten 400 Höhenmeter bewältigten. Ab Selden ging es nun deutlich steiler an den eigentlichen Aufstieg, der uns dann vorbei an einigen Berghütten auch zum Lötschenpassgletscher führte. Nach einer kurzen Pause querten wir diesen am Rand und konnten dabei die ein oder andere Spalte mit grünblauem Gletschereis bewundern. Beim letzten Anstieg zur Lötschenpasshütte bekamen wir einen Vorgeschmack auf den Gipfel. Es mussten nämlich ein paar Kletterpassagen bewältigt werden. An der Hütte machten wir eine weitere Pause, räumten unser Gepäck aufs Zimmer und gingen, jetzt mit leichtem Gepäck, weiter Richtung Gipfel. Mittlerweile auf fast 3.000m angekommen fiel das Gehen und Atmen etwas schwerer. Aber nach fast 2.000 Höhenmeter und 20km in den Beinen kein Wunder. |
![]() |
|
![]() |
Nach der Überquerung zweier Schneefelder standen wir dann nach einer leichten Kletterpassage endlich auf dem Gipfel des Hockenhorn. Ein bewegender Moment, das erste Mal auf über 3.000m. Wir hatten eine schöne wenn auch kurze Sicht auf viele umliegende Gipfel. Wir mussten schließlich zurück zur Hütte, das Abendessen wartete schon. Nach einem üppigen und leckeren 4-Gänge Menü mit verdientem Gipfelbier gingen wir zeitig zu Bett. Am nächsten Morgen zeigte sich schon der vorhergesagte Wetterum- schwung. Wir machten uns daher bald auf den Weg ins Tal nach Goppenstein. Hatte es zuerst nur leicht genieselt ging der Niederschlag bald darauf in Dauerregen über, der uns bis Goppenstein begleitete. Wir hatten noch Zeit die nassen Kleider zu wechseln bevor wir mit dem Zug durch den Tunnel zurück nach Kandersteg fuhren um dann den Heimweg anzutreten | |
| Bericht von einer
Sportwanderung am Sonntag, 22.Mai 2011 Wandern im Dahner Umfeld – für Liebhaber der Natur und der Felsen mit vier Höhepunkten |
|
|
Vom Start der Wanderung am Bahnhof Dahn geht es zur Ruine Neudahn.
|
|
![]() |
Der Burgfelsen erreicht 310m Höhe. Das beherrschende Bild der Burg liefern die beiden etwa 24 m hohen viergeschossigen Batterietürme. Sie stammen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Restaurierungsmaß- nahmen fanden in den 1970er Jahren statt. Die Burganlage ist anhand einer Schautafel gut erläutert. Die Besichtigung lohnt sich. |
| Vorbei am NeudahnerWeiher geht dann der Weg durch das Moosbachtal. Dieses Tal ist ein malerisches, idyllisches Naturschutzgebiet und der Lebensraum selten gewordener und geschützter Pflanzen und Tiere mit vielfältigen Biotopen. | |
![]() |
![]() |
![]() |
|
|
Aus dem Moosbachtal geht es dann steil bergauf über den Kleinen Mükkenkopf (462 m) durch die Hohlen Felsen. Überhängende Sandsteinfelsen mit Säulen und Kammern sind zu bizarren Gebilden geformt. Von dort geht es entlang der Nordseite des Eders Berges zurück nach Dahn; Nach dieser Wanderung geht es dann zur Einkehr in die Pfälzer-Waldhütte.
|
|
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
Gestärkt von der Pause sollte man statt des direkten Wegs nach Dahn einen Bogen schlagen und interessante Sandsteinformationen auf einem Teilstück des Dahner Felsenpfades bewundern. Das letzte Teilstück nennt sich Felsenarena, sehr eindrucksvoll! Die Heimreise mit Bus und Bahn ist dann entspannend.
|
![]() |
| Wandern auf dem Schluchtensteig |
|
Nicht nur die bekannte Wutachschlucht ist ein lohnendes Wanderziel, auch die Nebentäler sind herrlich. Das haben wir Wanderer aus Wettersbach und Karlsruhe erlebt. Am Samstag, 4. Juli 09, begannen wir unseren Weg in der Rötenbachschlucht. Der schmale Wanderweg führt im Talgrund am Rötenbach entlang. Der Rötenbach, mehr als ein Bach, führte ordentlich Wasser, das laut über mehrere Wasserfälle stürzte. Ähnlich spektakulär sind steile Felsformationen, besonders die Rechenfelsen, wo sich das Wasser tief unten zwischen schroffen Felsen seinen Weg gebahnt hat. Über sieben Brücken und über unzählige Baumwurzeln führte der Pfad zur Wutach. Die Wutach verließen wir bald wieder; in ihrer Schlucht sind wir im letzten Jahr gewandert. Wir wanderten diesmal durch die felsige Schlucht der Haslach, immer am rauschenden Wasser entlang. Am frühen Nachmittag erreichten wir den schönen Marktplatz von Lenzkirch und ließen uns für eine lange Pause in einem Café nieder, denn schwarze Gewitterwolken regneten sich heftig ab. Dann ging es durch ein Hochtal mit grünen Wiesen (und natürlich einem Bächlein im Talgrund) über eine Höhe nach Fischbach, unserem Nachtquartier.
Am nächsten Tag, nach gutem Frühstück, ging es wieder bergauf Richtung Schluchsee. Oben auf der Höhe bot sich ein herrlicher Blick über den See, den man besonders dann genießen kann, wenn man über eine Stunde stetig bergauf gestiegen ist. Nach steilem Abstieg führte der Weg nun ganz eben am Schluchsee entlang, aber nicht allzu lange. Es galt wieder eine Höhe zu überwinden, um nach sanftem Abstieg nach St. Blasien zu kommen.
Nach der Ruhe der Wälder waren wir im touristischen Gewühl. Dank der guten Planung unseres Wanderführers Rolf Freiburger blieb Zeit für Besichtigungen und für den Besuch eines Cafés. Dank unserer Naturwartin Ille Kunze haben wir nicht nur die Schönheiten der Landschaft gesehen, sondern auch Details in der Natur. Jetzt wissen wir, dass der „kleine Maivogel“ ein Schmetterling ist und dass der „Kaisermantel“ (auch ein Schmetterling) Disteln liebt. Wir können diesen Teil des gut ausgebauten Wanderwegs „Schluchtensteig“ nur empfehlen. |
|
Bericht der Sportwanderer über die 2. Begehung der Wutachschlucht 2008 |
|
Auch in diesem Jahr sind wir Sportwanderer durch die Wutachschlucht gewandert. Dabei haben wir keine Hetze veranstaltet. Zwei Tage haben wir uns gegönnt. Zum Einen sind die Täler der Gauchach, wo wir unter Vogelgezwitscher begonnen haben, und der Wutach landschaftlich herrlich. Die Wutach, deren Namen viel über die Urkraft des Wassers verrät, schneidet in ihrem Lauf wie in einem geologischen Lehrbuch verschiedene Gesteinsschichten an. Tief hat sich die „Wütende Ach“ in die Gesteine hineingefressen, an einigen Stellen ist ihr Bett 150 m tief. Zum anderen sollen 1200 Pflanzen in diesen urtümlichen Gesteinsformationen gedeihen. Wenn auch das Kleine entdeckt werden soll, verbietet sich schnelles Wandern. Darauf hatten unsere Naturschutzwartin und unser Wanderführer stets Acht. Wenn vorne der erste Wanderführer drängte, um die Zeit der nächsten Pause einzuhalten, fand unsere Naturschutzwartin an Ende der Gruppe wieder eine interessante Pflanze zu zeigen und zu erklären. Auch den attraktiven Türkenbund mit seinen turbanähnlichen Blüten hat sie uns gezeigt. Eine Orchideenart, die nur auf Kalkstein wächst, blühte in ihrer ganzen Pracht. Noch langsamer waren nur die Fotografen, die die Erinnerung an Wasserfälle, Stege, Steilwände und umgestürzte Bäume festzuhalten versuchten. Einige dieser Eindrücke, die aber im Vergleich zur Wirklichkeit unvollkommen sind, werden demnächst auf unserer Homepage zu sehen sein. Über die Wutachschlucht ist viel geschrieben worden, es gab auch einen ganzseitigen Artikel in der BNN vom 26. April 2008, in dem von einer Schluchtenwanderung geschwärmt wird. Aber erleben ist intensiver als alle Beschreibungen. Wir haben die Größe (hohe Felswände) und Kleinheit (Orchideen) der Natur erlebt bei heißem Sonnenschein (unten in der Schlucht waren dann sehr angenehme Temperaturen) gemeinsam mit lieben Menschen. In seiner solchen Gemeinschaft ist dann ein Sommerabend vor einem alten Schwarzwaldhaus eine Freude. Die Organisation war exzellent; dank unserer zwei Fahrer konnten wir Streckenwanderungen machen und uns am Ende der Etappe mit unseren beiden Bussen abholen lassen. Und das Essen und Trinken hat auch gepasst. Alle Teilnehmer waren begeistert. |
|
|
|
|
|
Eingang zur Gauchachschlucht |
|
|
|
Baumstammübergang in der Gauchachschlucht |
|
|
|
Start am 2. Tag am Schwarzwaldhof |
| weitere Bilder gibt es auf dieser Seite |
In der Wutachschlucht 2007
|
Wo der Wildbach
rauscht.. Wer die Wutach entlang wandert, tritt in eine abwechslungsreiche Reise durch mehrere 100 Millionen Jahre Erdgeschichte auf etwa 30 km Wanderstrecke an. Alle geologischen Erdschichten schneidet die Wutach heute in ihrem Verlauf an. Aus dem Hartgestein Gneis und Granit fließt sie durch die Buntsandsteinformationen, Muschelkalk, Keuper und Juraschichten. Wir Sportwanderer starten in Rötenbach und erreichen bald die enge und tiefe Rötenbachschlucht. Es ging über kleinere Stege, Brücken vorbei an Wasserfällen, durch urwüchsigen Wald mit Tannen, fichten und Bergahorn.
Der Boden war mit reichem Kraut und Blumen bedeckt. Eine Pause gab es beim „Räuberschlössle“, eine auf Felsen errichtete Burg. Erbaut von den Herren von Blumberg im 14. Jh., zerstört im Bauernkrieg wurde sie Schlupfwinkel für Räuber und Gesindel. Die Wanderung wurde dann mit der Durchquerung der Lotenbachklamm mit dem Ziel Bonndorf fortgesetzt.
Die Nacht verbrachten wir in einem typischen Schwarzwaldhaus, ehemals ein Bauernhof mit Stallungen, Wiesen und Fischteich. Der Besitzer, der selbst am Herd stand, verwöhnte uns mit Speisen und Getränken. Gespannt starteten wir am nächsten Tag bei der Schattenmühle in die Wutachschlucht. Sie ist viel wilder, herber, gefährlicher, hat ein lautes Wassergetöse, steile haushohe Felswände. In den Felsen finden sich die vielfältigsten Kunstwerke der Natur. Wir kriechen unter Felsen, von denen das Wasser tropft. Oft bleiben wir stehen und staunen.., staunen.. Es ist schwer zu begreifen –wo sind wir-? Wir befinden uns in einer einzigartigen Natur. Wir wandern auf Pfaden, Steigen, teils mit Geländer und Seilen gesichert, auf glitschigem Gestein und Baumwurzeln, ja sogar durch überflutete und matschige Stellen. Begleitet hat uns, wo wir auch waren, die Pestwurz, eine riesige Blattpflanze (Durchmesser bis 140 cm und mannshoch). Auch die Wasseramsel zeigte sich. Um die Jahrhundertwende war die Wutach als eines der besten Forellengewässer in Europa berühmt. Wegen der vielen Besonderheiten wurde die Wutachschlucht bereits 1939 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und zählt zu den ältesten in Baden-Württemberg. Abends brachten uns unsere 2 Fahrer mit den beiden Kleinbussen wieder sicher nach Grünwettersbach zurück. Ihr beide musstet auch auf Berg und Tal, Kurven durchs Höllental, später auf der Autobahn konzentrieren. Wir Mitfahrer saßen auf unseren Plätzen und träumten –wir waren noch nicht im Fahrzeuge, - wir stapften noch – in den Schluchten. Beim Aussteigen wurde uns klar — morgen beginnt wieder der Alltag! Euch Fahrern einen herzlichen Dank |
Die Sportwanderer auf dem Jakobsweg von Horb/Neckar nach Lossburg, 26 km am 22.4.07
In Horb angekommen, ignorierten wir tapfer die schöne Stadt. Hatten wir doch nur Augen für die Muschel, unser Wegzeichen, dem wir folgen wollten. Bei dieser Wanderung wollten wir die alten Wege der Pilger unter unseren Füssen spüren.
Was heißt hier überhaupt „Jakobsweg"? - Jm fernen Mittelalter glaubte man, das Grab des hl. Apostels Jakobus entdeckt zu haben - im fernen Galizien. Schon bald entwickelte sich eine emsige Pilgertätigkeit. Allüberall in Europa machten sich fromme Christen aus den unterschiedlichsten Gründen auf den Weg. Es entstand über die Jahrhunderte ein Netz von Wegen, das ganz Europa überspannte.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Also: Wir kletterten aus unserem Begleitfahrzeug und hatten auch sofort das erste Muschelzeichen entdeckt. Und schon sah man uns munter schwatzend die steilen Strassen von Horb hinaufpilgern zum höchsten Punkt, wo einst ein stolzes Schloss thronte, heute nur noch ein trutziger Wehrturm wacht, genannt der Schurkenturm.(War zuletzt Gefängnis).
Über den Panoramaweg auf halber Hanghöhe und vorbei an 2 Dörfern ging es zunächst den Neckar entlang - im Wald! Dann steil hoch auf die Hochebene, die das Neckartal vom Kinzigtal trennt.(Lossburg liegt bereits im Kinzigtal).
Nachdem unsere Regenangst angesichts des makellos blauen Himmels unbegründet war, fürchteten wir uns vor der prallen Sonne auf einem längeren Asphaltweg ohne Schatten. Und wie war es dann wirklich? - Ein sanfter Wind aus nördlichen Breiten fächelte uns Kühlung zu. Richtig angenehm und wie bestellt.
Zwei Überraschungen harrten unser. In Dettingen war Erstkommunion und die Erstkommunikanten wurden in festlicher Aufmachung über die Strasse zur Kirche geleitet, angeführt von der örtlichen Kapelle „mit Pauken und Trompeten", im Gleichschritt/Takt, in Gala und ein jeder voll seiner Würde bewusst. Wir waren begeistert. Die andere Überraschung wartete auf uns fast am Ende unserer 27 km: Ein vielstimmiges Blökkonzert durchsetzt mit feinen Stimmchen erklang aus einer großen Halle und lockte die Neugierigen unter uns unwiderstehlich an. Es bot sich ein Bild des Friedens: unzählige Mutterschafe mit ihren Frischgeborenen! Wer kann da schon vorbeigehen?
Alle waren aufgefordert, die Augen offen zu halten und die versprochenen Hinweise auf den Jakobsweg zu finden: Wir fanden sie alle! Auch den echten Jakobsbrunnen aus seiner Zeit — mit dem Hinweis „kein Trinkwasser"!
Die beiden Stellen auf dem Weg, die während der Vorwanderung ungeklärt blieben, machten keine Probleme . Die eine Stelle in Dettingen konnten wir durch Fragen bewältigen. Die andere - tief im Wald - war zwar heikler, aber für gute Sportwanderer gut lösbar, Karte studieren, die Umgebung gut anschauen und schon war der richtige Weg auch ohne Muschelzeichen gefunden. Beide male fehlte nämlich dieses Zeichen. Fazit: Wir sind nicht einen Schritt in die falsche Richtung gegangen.
Der Jakobsweg und wir Sportwanderer? Ein voller Erfolg! Es fiel die Bemerkung, dass diese Tour die bisher schönste gewesen sei. Ob die Nähe unserer Pilgervorfahren zu spüren war? Auf einem besonders schönen Abschnitt der Wanderung verstummte unser munteres Geplaudere. Ein jeder schien hingegeben an den eigenen Rhythmus, die eigenen Gedanken, an die erholsame Umgebung
Wir waren eine wunderbare Gruppe und es war ein toller Tag.
"Über den Belchen zum Feldberg"
Bericht über das Sportwander-Wochenende vom 24. -
25.9.06:
Sportwanderer, von der Sonne verwöhnt.
Den Belchen oder Feldberg kann man auf verschiedene Weise erfahren: Im Internet
ansehen, mit dem Auto anfahren oder zu Fuß erwandern. Aber nur das Wandern
bringt die wirkliche Erfahrung.
So haben wir Sportwanderer des Schwarzwaldvereins bei unserer Samstag-Sonntag-Wanderung beide Ziele und ihre Umgebung erwandert. Auf abwechslungsreichen Wegen haben wir malerische Teile und aussichtsreiche Höhen gesehen. Und immer schien die Sonne durch die Tannen und auf die Wiesen am Hang. Es war eine eindrucksvolle Erfahrung in Natur und Landschaft.
Der Belchen forderte uns am ersten Tag. Wir haben etwa 1000 m seiner Höhe wandernd erfahren. Richtig anstrengend war es eigentlich nicht, dann am ersten Nachmittag wollten alle noch zu Fuß weiter, obwohl der Service-Bus einladend daneben stand.
Nach einem netten Abend im Rübezahl war am zweiten Tag der Feldberg und der unter seinem Gipfel liegende Feldsee das Ziel. Dank Service-Bus konnten wir die Wanderung von einer angepassten Höhe aus beginnen. So kamen wir auf fast ebenen Wegen zum Gipfel. Sportwandern heißt ja nicht, erschöpft das Wochenende zu beschließen.
Alles hat gepasst, das Wetter war ideal, die Sicht war gut und die Kameradschaft war stark, auch für neu Hinzugekommene.
Wir Sportwanderer waren wie immer auf der Suche nach der Stelle, wo der Schwarzwald am schönsten ist. Einige Stellen haben wir gefunden, aber wir suchen weiter.

Der Weg ist das Ziel...

Bismarckdenkmal am Feldberg
Bericht zum Sportwanderwochenende am 20.09.03 -21.09.03
Am 20.09 um 6.00 Uhr morgens starteten 13 Wanderinnen und Wanderer der O.G. Wettersbach zu einem Sportwander-Wochenende im Feldberggebiet.
Gestartet wurde in dem 650m hoch gelegenen Ferienstädtchen Menzenschwand. Erst über einen Wiesenpfad, dann über ein kleines Stegchen und wir waren beim markierten Einstiegsweg. Nach etwa 1h Wanderzeit hatten wir eine Grillstelle erreicht. Ab hier ging es ständig bergauf zum 1349m hohen Spießhorn.
Start in Menzenschwand
Der Gipfel ist mit einem Pavillon geschmückt, der bei den sommerlichen Temperaturen etwas Schatten spendete. Eine gewaltige Kulisse von Berggipfeln war der Lohn für die ersten Anstrengungen. Jetzt ging es zur Abwechslung ca. 110m bergab in eine Senke. Ab der Steigung wurde es schon fast alpin. Der Aufstieg zum Herzogenhorn 1415m forderte einige Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, da wir als Aufstiegsvariante den Buckweg wählten. Dies ist ein sehr steiler Aufstiegspfad mit einzelnen Tritten. Etwa 130 Höhenmeter ähnelten einer angestellten Leiter. Am Gipfelkreuz gab es dafür Aussicht über den Schwarzwald bis zu den Zentralalpen. Ebenso lohnende Tiefenblicke, die in dieser Form für viele unbekannt waren. Hier gönnten wir uns eine Pause und ließen unsere Blicke über die Baar und die Schwäbische Alb gleiten.
Beim Abstieg ging es über das Bundesleistungszentrum Grafenmatt und der Ruckenhütte zum Ausgangspunkt zurück.
Am nächsten Tag fuhren wir von unserem Quartier in Todnauberg nach Todnau. Auch hier waren wir 650m hoch. Ein kleiner Steg brachte uns zum Ehrenmal hoch. Ab jetzt wurde es richtig abenteuerlich. Stetig ansteigend ging es auf schmalen Wegen und Bändern durch Schluchten zum Spechtboden. Hier zeigte ein Schild an, dass wir 1000 Höhenmeter erreicht haben. Weiter ging es bis zur Wilhelmshütte. Nach einer Rast wurden die letzten Höhenmeter bis zum Gipfelplateau des Feldberges 1493m bewältigt. Auf der Plattform, sie steht zwischen der Wetterstation und dem Turm, hat man einen 360° Rundblick. Wie auf dem Herzogenhorn war das Panorama überwältigend.

An der Wetterwarte auf dem Feldberg 1493 m
Über den Stübenwasen wurde der Abstieg begonnen. Weiter abwärts nach Todtnauberg. Den Abschluss bildeten die Todnauer Wasserfälle die 97m ins Tal stürzen.

Todtnauer Wasserfälle
Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das zustandekommen dieser tollen Wandergruppe und der tollen Kameradschaft , sowie für die Fahrer der Servicefahrzeuge Walter Preiss und Claus Kunz.
Besonderen Dank an unsere Wanderführer Claus Kunz und Rolf Freiburger. Sie waren auch an der Planung und der Organisation tätig.
Herzlichen Dank.
Bericht über unsere Sportwanderung am 26.07.03 von Hausach zum Aussichtsberg Brend
Am Samstagmorgen trafen sich um 6:30 Uhr mehrere Wanderinnen und Wanderer der O.G. Wettersbach zu einer Sportwanderung im Herzen des Schwarzwaldes. Der Startpunkt war, der von den Kelten stammende Ort, Hausach. Seinen heutigen Namen erhielt der Ort im Kinzigtal von den Rittern von Husen. Hausach liegt 230 m hoch. Sofort ging es mit einer kräftigen Steigung zum Ehrenfriedhof und zur 1246 erstmals erwähnten Burg Husen hoch. Nach etwa 2h intensivem Ansteigen war der Gipfel des 789 m hohen Farrenkopfes bezwungen und auf der Gipfelhütte konnte man wegen des guten Wetters eindrucksvolle Tiefenblicke ins Gutach-, Kirnbach-, Kinzig- und Grünachtal genießen.
In den Westhängen des Farrenkopfes wurde bis ins 13. Jahrhundert Silbererz im Tagebau gebaut. Rund 30 Stollen waren in Betrieb. Aufgrund des gewaltigen Panoramas, das auf uns einwirkte, wussten wir sofort, wieso der Farrenkopf oft Rigi des Schwarzwaldes genannt wird. Nach einem kurzen Abstieg auf 613m und einem unbedeutenden Aufstieg wurde das Büchereck 652m erreicht. Das Büchereck liegt an der L 107 die Gutach und Oberprechtal verkehrstechnisch verbindet. Nach erneutem Anstieg auf 838m wurde die größte noch erhaltene Verteidigungsanlage des 17./18. Jahrhunderts die Prechtaler Schanze erreicht. Sie wurde auch Hirschlachschanze genannt. Von hier aus war der kleine weiße Aussichtsturm der Brend zu sehen Vorbei am Naturdenkmal Huberfelsen 758m, ein 15 m hoher Granitfelsen mit Aussichtsplateau, ging es zum Karlstein 971 m. Dieser 30 m hohe Granitblock besitzt ebenfalls eine Aussichtsplateau, von dem man einen herrlichen 360°-Rundblick hat.
Hier ist ein Wappen mit einer Gedenkschrift zur Erinnerung an die Erstbesteigung durch Herzog Carl sichtbar. Etwa 200m hinter dem Karlstein bietet das Gasthaus "Schöne Aussicht" Rastgelegenheiten, die wir nach 4,5 h wandern dankbar annehmen. Ziemlich eben geht es zum Gasthaus Wilhelmshöhe 995 m weiter. Hier überqueren wir die K 5751 die nach Schonach führt. Sofort sind wir an einem Hochmoor, das auf einem Bohlenweg überwandert wird. Jetzt wurde auch die 1000 m Höhengrenze überschritten. Beim Wolfbauernhof bogen wir zum Naturschutzgebiet Blinder See 1010 m ab. Hier wird das Moor ähnlich wie das Wildseemoor auf Bohlenweg begangen. Das Schutzgebiet hat eine 7,5 m dicke Torfschicht und einen kleinen See.
Viele Libellen und eine phantastische Pflanzenwelt sorgten dafür, dass wir unsere Wanderstrecke änderten. Statt auf den Brend gingen wir auf anderem Wege durchs Moor zurück in Richtung Triberg. Diese Änderung sollte sich doppelt lohnen. Natürlich liefen wir zu den höchsten Wasserfällen des Schwarzwaldes, zu den Triberger Wasserfällen. Die Gutach liefert ein imposantes Schauspiel, wenn sie über mehrere Fallstufen 163 m in die Tiefe stürzt. Gerade hier gestaltete der Touristikverein ein Trachtenfest.
Nach 45 km endete diese wunderschöne Wanderung in Triberg. In den 10,5 Wanderstunden wurden auch 1200 Höhenmeter bezwungen.
Ich bedanke mich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie beim 2. Wanderführer Claus Kunz für das zustande kommen dieser Wanderung.
Wanderführer Hartmut Stech
Bericht über unsere Sportwanderung vom 13.04.03 von Holzwald über die Litterweger Höhe und Mooskopf nach Oberkirch:
Am 13.04.03 trafen sich um 6:00 Uhr morgens 8 Wanderrinnen und Wanderer für eine hochinteressante und abwechslungsreiche Wanderung im mittlerem und nördlichen Schwarzwald.
Nach einer Autofahrt über Bühl und der Schwarzwaldhochstraße wurde die kleine Ortschaft Holzwald erreicht. Holzwald liegt ca. 600 m hoch an der Landstraße zwischen Kniebis und Bad Rippoldsau. Hier war der Startpunkt unserer Sportwanderung.
Entlang des Forstweges H1 wurde schnell an Höhe gewonnen. Über verharschte Schneereste gelangten wir zu den Absbacher Wasserfällen. Leider lagen sie unter einer 20 cm dicken Schneeschicht. Weiter ging es über die 909m hochgelegene Absbacher Höhe mit ihrer grünen Sitzbank. Herrliche Aussichten ins Tal der wilden Rench und über verschiedene Schwarzwaldtäler waren der Lohn für die ersten Mühen.
Der Glaswaldsee 839 m, ein Karsee, der durch ein Unwetter 1743 aufbrach und künstlich für die Flößerei ausgebaut wurde, war ein weiteres Ziel. Von hier aus ging es von einem Zugangsweg auf die 960 m hohe Seeebene. Der höchste Punkt dieser Wanderung und der Westweg, den wir bis zur Littweger Höhe 835 m verfolgten, waren erreicht. Nach dem Erwandern von Hahnenkopf 923 m, Hermersberg 834 m und dem Felsgipfel St. Ursula 813 m hielten wir am Löcherbergwasen 540 m eine zünftigen Mittagspause.
Mit neuer Kraft erreichten wir das Naturdenkmal Heidenkirche 770 m, aus bis zu 15m hohen Buntsandsteinblöcken, die auf einer Fläche 120 x 70 m verstreut liegen.
Es folgte der Abstieg ins Harmerstal 380 m, bevor wir über sehr langen Aufstieg mit 878 m den schönsten Aussichtsberg des Nordschwarzwaldes den Mooskopf bezwangen. Sein Gipfel ist mit einem 22 m hohem Buntsandsteinturm geschmückt. Über den Kandelhöhenweg wurde 2,5 h später Oberkirch erreicht.
Ich bedanke mich bei den 7 Wanderrinnen und Wanderer, sowie beim 2. Wanderführer Claus Kunz und bei unserem Fahrer Klaus Hainz für das Zustande kommen dieser wunderschönen Wanderung.
In 9 h Gehzeit wurden 42,2 km Wegstrecke erwandert und 1310 Höhenmeter bezwungen.
Alle sind auf die nächste Sportwanderungen gespannt und machen wieder mit.
Hartmut Stech Wanderführer